17 Monate Malou

01.26.2017

Fast anderthalb Jahre Malou. Bisher habe ich mich immer noch so nah am ersten Geburtstag gefühlt, immer geantwortet: „sie ist eins“. Bald aber ist sie schon anderthalb. Und das macht so einen großen Unterschied. Gerade habe ich mir noch einmal durchgelesen, was uns vor einem halben Jahr bewegt hat – als es noch hieß 11 Monate Malou.

Wir haben uns gefreut, dass sie die ersten Dinge verstanden und ihren Zeigefinger benutzt hat um uns auf etwas aufmerksam zu machen. Und heute? Da freuen wir uns jeden Tag über neue Wörter und auch wenn viele davon nur wir verstehen, so ist es doch unglaublich, was dieses kleine Wesen leistet. Sie versucht uns alles nachzusprechen und bei viele Worten gelingt es ihr auch. Ich verstehe zwar nicht, warum ihr Apfel, Katze und (Prin)ssessin gelingt, aber Opa und Hund nicht, aber die Zischlaute und das PF haben es ihr irgendwie angetan. Alles was sich so ähnlich wie Katzi anhört, wird freudig in den Wortschatz aufgenommen: Tasse, Tasche, Kerze.

Über all‘ diese Entwicklung wird Malou immer lustiger und forscher. Ich könnte stundenlang ihren Lautierungen lauschen, ihrem Lachen und ihren Worten. Auch wenn ich Datzi (Katze) oder Mama schon hunderte Male gehört habe in den letzten Monaten, so ist es immer noch Musik in meinen Ohren. Egal was ich sage, wenn ich es langsam und eindeutig formuliere, scheint sie alles zu verstehen. Sie hilft mir beim Einkaufen, beim Müll aufsammeln oder Tisch abputzen. Sie möchte nach jedem Stück Brot ihre Hände abgewaschen bekommen und am liebsten zehn Mal am Tag die Zähne putzen. Die Betonung liegt hier auf selbst putzen, wehe ich komme mit der Bürste.

Achja, die lieben Zähne. Genau wie vor einem halben Jahr quälen sie uns .. damals die Backenzähne, diesen Monat sind gleich drei Eckzähne durchgebrochen und der vierte schimmert schon durch’s Zahnfleisch. Das hieß viele grausige Nächte. Ich weiß, ich habe in meinem Blogpost zum Thema Schlafen groß angekündigt, dass Malou alle Zeit der Welt hat mit dem Durchschlafen. Hat sie auch. Wir sind immer zur (Wieder-)Einschlafbegleitung an ihrer Seite, auch wenn sie die 10 Mal in der Nacht braucht. An meinen Nerven zerrt es trotzdem, erst Recht wenn wie gerade Hausarbeiten abgegeben werden müssen und noch keine einzige Karteikarte für die kommenden Klausuren geschrieben ist. Ich war so so schrecklich müde. Seit Eckzahn Nummer 3 es geschafft hat, sind unsere Nächte wieder ruhiger und in einer war uns sogar das Durchschlafen gegönnt.

Eine grausige Nacht hatten wir in unserem sonst wunderschönen Hollandurlaub. Alles voller Friede, Ruhe, Wonne. Die letzte Nacht haben wir dann aber nach einem bösen Sturz im Krankenhaus verbracht und gebangt, dass Malou nichts schlimmeres als eine riesige Beule davon trägt. So war es zum Glück auch. Mein kleines Mädchen hat mir ihren Urgroßeltern da oben wirklich die sorgsamsten Schutzengel, die man sich wünsche kann. Auf dass sie auch im neuen Monat immer zur Stelle sein mögen!

Dafür war besonders schön das erste Mal Schnee, auch wenn Malouchen für große Rodelpartien noch zu klein ist und es bitterkalt war. So war ihr der warme Kakao danach fast lieber als die vielen Zentimeter Schnee, für die wir bis in die Eifel zu Sabrina und Milo gefahren sind. Aber hey – das erste Mal Minimupfel im Schnee. Das war zuckersüß und definitiv eines der Highlights meines Monats!

 

 

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