DAS VERSCHWINDEN – die Mini-Krimi-Serie im Ersten

10.11.2017

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Am 22. Oktober startet die Krimi-Mini-Serie Das Verschwinden im ARD. Sie umfasst vier Teile á 90 Minuten, die am 22. / 29. / 30. und 31. Oktober jeweils um 21.45 Uhr im Ersten ausgestrahlt werden. Ich durfte vorab die ersten beiden Teile schauen und oh my, sie sind wirklich so gut und spannend, dass ich jetzt sehnsüchtig auf die Ausstrahlung der letzten beiden Teile warte. Auf die muss ich jetzt nämlich genau wie ihr warten – dafür darf ich euch schon ein bisschen etwas von meinen ersten Eindrücken und sogar ein paar Bilder* zeigen. Ganz unten auf der Seite findet ihr auch den Trailer!

Das Verschwinden im Ersten ARD Julia Jentsch Elisa Schott 2 Das Verschwinden im Ersten ARD Julia Jentsch Elisa Schott 3

Die Story

Der Regisseur Hans-Christian Schmid hat hier wirklich volle Arbeit geleistet, alleine die Sequenzen aus dem Trailer verraten, wie groß und toll diese Geschichte ist. Sie spielt in der Kleinstadt Forstau, nahe an der tschechischen Grenze, bei der eines nachts das Auto von der 20jährigen Janine gefunden wird. Sie selbst scheint spurlos verschwunden.

Zu Beginn der Serie lernt man Janines Freunde und ihre Familie kennen, tiefschichtig und sehr nah erzählt. Nach und nach fügen sie sich in das Bild einer Jugendclique ein, eine Generationengeschichte über mehrere Familien hinaus erzählt. So unterschiedlich die Elternhäuser von Janine und ihren Freundinnen sind, so sehr versteht man auch, wie sich die Freundinnen abkapseln und in einen Sumpf aus Lügen und Drogen versinken. So nah an der tschechischen Grenze ist der Chrystal Meth Konsum hoch und leicht zugänglich.

Als Janine verschwindet und Drogenreste in ihrem Auto gefunden werden, möchte ihrer Mutter Michelle deshalb erstmal niemand von Polizeitseite aus helfen: Sie vermuten alle, dass sie in ein paar Tagen wieder auftaucht. Also beginnt sie ganz alleine die Suche, während Janines Freundinnen an ihren eigenen Fronten daheim kämpfen. Eine Ermittlergeschichte der anderen Art.

Die Umsetzung

Ich liebe Krimis, vor allem in Buchform. Vieles was im Fernsehen läuft ist mir meist zu gruselig, geht unter die Haut. Dafür fing der erste Teil eigentlich noch ganz harmlos an, man lernt Janine, ihre Freundinnen, ihre Familie kennen. Es wird sehr feinfühlig und subtil in die einzelnen Familien geschaut, so dass der Zuschauer schnell versteht, wo das eigentliche Problem liegt – und das ist nicht das Pulver, was sich die jungen Mädchen besorgen. Generationenkonflikte, Lügen und Schweigen summieren sich bis dann der Horror einer jeden Mutter passiert: Janine verschwindet.

Einen ersten Schauer bekam ich an genau diesem Punkt, als Janine dann tatsächlich verschwindet, und ihre Mutter sich alleine auf die Suche begibt. Ich kann nach einigen Vorfällen bei uns in der Region solche Themen immer schlecht vertragen und gerade jetzt als Mutter wiegen solche Szenen besonders schwer.

Die ersten Teile bestechen also nicht durch Gewalt, Horror, Schrecken sondern durch die wirklich überragenden Schauspieler, allen voran Julia Jentsch, von der ich eigentlich jeden Film liebe. Auch die Nachwuchsschauspielerinnen um Elisa Schott, die Janine spielt, sind wirklich grandios. Hinzu kommt ein Autor, der es weiß eine Geschichte zu erzählen: die vielen Fäden von familiären und freundschaftlichen Geschichten, erst nebeneinander erzählt, spannen schnell ein gemeinsames fatales Netz. Jeder trägt ein schweres Päckchen, was irgendwann immer ein Eklat zur Folge hat.

Die Bilder und die Produktion sind typisch für das ARD qualitativ mehr als hochwertig. Ihr seht, ich bin aufrichtig begeistert und freue mich sehr auf die TV-Ausstrahlung und eure Stimmen dazu.

Es wird übrigens alle Teile am Stück auch als Kino-Vorführungen in Hamburg, Cham und Berlin geben:

• in Berlin am Samstag, 14. Oktober von 11:00 bis 17:30 Uhr im Kino International.
• in Hamburg am Sonntag, 15. Oktober von 13:00 bis 20:00 Uhr im Kino Abaton
• in Cham am Sonntag, 8. Oktober von 13:00 bis 20:00 Uhr im Kino Cine-World Cham

 

 

* Alle Bilder © ARD Degeto/23/5 Filmproduktion/Yoshi Heimrath (Repros) + Gerald von Foris

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