Urlaub im Pillersee Tal – vier Tage Traumurlaub in den Alpegg Chalets

10.03.2017

Pressereise.

Im August waren wir für drei Nächte in das Pillersee Tal nach Österreich eingeladen. Zum einen testeten wir für den Tourismusverband die Pillerseetal Card, zum anderen waren wir zu Gast in den Alpegg Chalets in Waidring.

Ich muss zugeben, dass der Urlaub erst auf der Kippe stand. Zum einen war unser Auto kaputt, zum anderen wussten wir nicht ob wir Malouchen zweimal acht Stunden Autofahrt in vier Tagen zumuten konnten. Wir konnten. In Opas Auto fuhr es sich bequemer als in unserem und Malou war das liebste Reisekind überhaupt. Auf der Hinfahrt sind wir zur Hälfte nachts gefahren, auf der Rückfahrt mit Stau fast zehn Stunden tagsüber – bis auf die letzten Meter kein Meckern, kein Weinen. Geholfen haben da Knete, Bücher, Schnuller, Snacks und Peppa Wutz auf dem iPad.

Aber was waren wir von der ersten Sekunde in Österreich froh, dass wir gefahren sind:

Die Alpegg Chalets in Waidring

Mit Chalets habe ich bisher kleine schlichte Holzhäuschen auf Campingplätzen verbunden. Nicht aber diesen Traum von Ferienwohnung, die uns in Waidring erwartete. Wir waren ganz schön baff bei der Ankunft. Schaut euch die wunderschönen Bilder hier auf der Seite an, sie lügen nicht!

Die Chalets sind erst Ende letzten Jahres eröffnet worden und eine Mischung aus modern und rustikal: überall Massivholz, Erdtöne, tolle Accessoires und vor allem viel viel Licht. Helle, große Räume auf zwei Etagen. Ein Gäste WC und eine offene Dusche mit großem Bad, außerdem ist unten noch ein Wohnraum mit Küche und Essecke. Oben befinden sich dann zwei Schlafzimmer mit großen Panoramafenstern. Einmal ein Doppel- und einmal ein Hochbett, welches unten aber so breit wie ein Doppelbett ist. Somit finden vier Personen locker Platz, auch am großen Esstisch und auf Sofa und Sessel. Die stehen vor einer großen Fensterfront im Wohnbereich, von dem man sofort auf die eigene Sauna, die Holzterasse und „das Biotop“ – einen traumhaft natürlichen Schwimmteich mit Seerosen und Badesteg – schaut.

Passend zu der naturbelassenen Bauweise gibt es zum Frühstück Produkte aus der Region und morgens liegen frische Brötchen vom Bauern auf der Türschwelle. Und, unser Highlight: eine eigene Boulderwand direkt an den Chalets.

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Die Preise für die Chalets könnt ihr hier einsehen und dort auch direkt eine Buchungsanfrage stellen. In der Sommer-Nebensaison bezahlt ihr nur 200 Euro pro Chalet pro Nacht, das ist bei einer Fahrt zu Viert ein unschlagbarer Preis. Der Winter hat mitten in Österreich Skigebieten natürlich seinen Preis, da kostet eine Nacht fast das Doppelte. Auf vier Personen aufgeteilt schlägt das Chalet aber immer noch alle Hotels, in denen ich bisher zum Skifahren übernachtet habe. Für uns mit Kind ist eine Ferienwohnung immer besser als ein Hotelzimmer – wir können uns selbst verpflegen, sind nicht an Essenszeiten gebunden und Malou hat vor allem viel Freiheiten sich zu bewegen.

Die Pillerseetal Card

Die PillerseetalCard ist ein Angebot des Tourismusverbandes und kostet pro Person 44 Euro für vier Tage. Damit hat man dann aber auch wirklich ausgesorgt – sowohl die Bergbahnen, als auch quasi alle Freizeitangebote in der Region sind mit inbegriffen. Wir haben folgende getestet:

Rauf auf die Steinplatte und in den Triassic Park

An unserem ersten Tag sind wir mit der Gondel, direkt gegenüber der Alpegg Chalets, auf die Steinplatte „rein in die Urzeit“ gefahren. Für Malou war alleine die Fahrt in den großen Gondeln bis hoch auf die Station so aufregend, sie hat nur mit großen Augen dagesessen. Oben wurden wir bei traumhaftem Wetter von Wiesen, Kühen und einem atemberaubenden Bergpanorama begrüßt. Österreich, wie man es von Postkarten kennt. Dort oben findet man die besten Klettersteige und -Routen, an denen wir sehnsüchtig vorbeigingen oder fuhren. Das nächste Mal kommen wir bestimmt mit Babysitter und können dann auch an den Fels.

Stattdessen Familienprogramm im Triassic Park. Für viele Aktivitäten rund um die Dinosaurier und fossile Ausgrabungen war Malou noch zu klein, aber wir waren einfach glücklich in diesem Panorama unser Füße in einen kristallklaren Bergsee stecken zu können. So saßen und planschten und genossen wir, bis es leider Zeit für die letzte Bergbahn nach unten wurde. An den Park schließt noch eine große Wanderroute an, passend zum Triassic Thema eine Erkundungstour mit Dinosauriern. Die war für uns mit Malou aber leider  zu lang.

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Gipfelkreuz und Erlebnispark Familienland

Am zweiten Tag ging es morgens mit einem Sessellift, nur ein paar Kilometer weiter, hoch auf das größte begehbare Gipfelkreuz der Welt: auf das Jakobskreuz auf der Buchsteinwand. Es ragt mit 30 Metern schon von weitem in den Himmel hinauf. Von der Bergbahn war es gar nicht weit und die Aussicht von ganz oben lohnt sich wirklich. Ohne ungeduldiges Malouchen hätten wir hier wohl noch lange gestanden. Stattdessen sind wir wieder runter, Papa Mupfel ist mit Malou Steine sammeln gegangen und ich habe in seliger Ruhe einen Aperol trinken können.

  Waidring Steinplatte Pillersee Pillerseetal Alpegg Chalets Pillerseetalcard Bergbahn Jakobskreuz größtes begehbares Gipfelkreuz der Welt Panorama Waidring Steinplatte Pillersee Pillerseetal Alpegg Chalets Pillerseetalcard Bergbahn Jakobskreuz größtes begehbares Gipfelkreuz der Welt Panorama

Nachmittags ging es dann in den kleinen Freizeitpark, mit Spielplatz, Wasser- und Achterbahn. Malou war hellauf begeistert, uns zog es aber schnell wieder zurück in das unberührte Alpenpanorama. Für Familien, die länger dort sind, ist der Park sicher einen schönen Tagesausflug wert, gerade weil es ebenfalls in der PillerseeTal Karte mit inbegriffen ist. Wir wollten aber die wenige Zeit, die uns effektiv blieb, lieber wirklich österreichische Bergluft schnuppern. Und so verbrachten wir den Rest des Tages am wunderwunderschönen Pillersee, in den haben wir uns so verliebt. Abends gab es Wildgulasch vom Rind direkt aus der Region direkt am See im Seerestaurant Blattl – eine ganz herzliche Empfehlung für alle, die dort sind!

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Regentag – Erlebnisbad statt Bouldersession

Am letzten vollen Tag wollten wir eigentlich in einen Park mitten in den Bergen, dem . Leider war das hochsommerliche Wetter der letzten beiden Tage über Nacht verschwunden und es sollte bis zu unserer Abfahrt am nächsten Tag ununterbrochen regnen. Das neblige Bergpanorama, die hauseigene Sauna und einen super ruhigen Tag mit viel gutem Essen entschädigte dafür aber. Wir waren im Erlebnisbad, ein bisschen in die Jahre gekommen, aber mit Kleinkindbecken und großer Rutsche ausgesstattet: da ist Malouchen ja schon glücklich!

Außerdem hatten wir so endlich Zeit unsere Gastgeschenke, Eichhorn Holzspielzeuge, auszupacken und zu bespielen. Die Tage zuvor waren wir eigentlich nur zum Frühstück und Schlafen im Chalet gewesen. Den letzten Tag begannen wir ganz gemütlich auf dem Boden. Für das Steck-Puzzle ist Malou noch ein wenig zu klein, aber dafür ließen sich mit den Klötzen tolle Türme bauen. Die Nachziehtier in Form einer Schnecke ist auch wieder daheim angekommen noch sehr beliebt und muss überall mit hin.

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Wir haben uns so verliebt, dass wir sowohl im Winter als auch nächsten Sommer wieder kommen wollen .. nicht nur in’s Pillerseetal, sondern auch in die Alpegg Chalets zu Familie Defrancesco, die mit ihrer herzlichen Art unseren Traumurlaub abgerundet haben.

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1 Comment

  1. Laura sagt:

    Wie wunderschön! Und Malou ist schon richtig am Klettern <3

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