Effizienter Strom nutzen – 6 Tipps zum Stromsparen mit E.ON

02.28.2017

Meine Eltern haben vor sieben Jahren, zu meinem Auszug, ein neues Haus gebaut. Hauptsächlich hat sich meine Mama damit den Traum eines selbst entworfenen Hauses erfüllt. Aber auch der Aspekt, dass das alte Eigentum längst nicht mehr Standards zur Energieeffizienz entsprach, haben bei der Entscheidung mitgespielt. Das neue Haus wurde zusammen mit einem Energieberater entworfen. Wer ein altes Haus hat, verliert viel Energie, ohne dass er etwas tun kann.

Aber egal ob neues oder altes Haus, den Großteil unseres Stromverbrauches können wir selbst aktiv beeinflussen. In dem wir zum einen den Strom hinterfragen: er kommt nicht einfach aus der Steckdose heraus. Es steckt viel mehr dahinter. Und zum anderen, in dem wir unser alltägliches Leben einmal durchleuchten und schauen, was wir in Zukunft besser machen können. Sich den Ruck dafür zu geben, ist manchmal gar nicht so leicht, das kennen Papa Mupfel und ich selbst. Aber nachdem wir unsere letzte Strom-Jahresabrechnung gesehen haben, ist uns kurz das Herz in die Hose gerutscht. Wie kann man so viel zusätzlichen Strom verbrauchen?

Deshalb habe ich mich mit meinem Vater zusammen gesetzt, der sich damals zum Hausbau eingängig mit dem Thema beschäftigt hat. Zusammen haben wir sechs Tips erarbeitet, wie ihr im kommenden Jahr  weniger Strom verbrauchen könnt. Was nicht nur für euer Portmonee, sondern auch für unsere Umwelt schonender ist:

6 Tipps zum Stromsparen

  • Die richtigen Geräte kaufen. Nicht umsonst ist gerade bei Groß-Elektrogeräten, die viel Strom verbrauchen, die Energieklasse mit angegeben. Bei sehr alten Geräte hat man den Neuanschaffungspreis für z.B. für einen Kühlschrank schnell wieder reingeholt. Meine Eltern haben sich zum Umzug einen neuen Kühlschrank geholt, der im Jahr nun nur noch ca. 200 Euro statt über 500 Euro an Strom kostet. Rechnet man dies auch noch auf Wasch- und Spülmaschine, sowie Fernsehgeräte und Lampen hoch, ist man schnell bei einer Ersparnis von über 500 Euro im Jahr. Dabei verbrauchen übergroße TV-Geräte natürlich auch wesentlich mehr Strom als die kleinen Versionen.
  • Die richtigen Geräte dann auch richtig aus- und anschalten. Ich muss zugeben, dass wir da auch ein schlechtes Beispiel sind. Gerade wenn Kabel möglichst unsichtbar im Raum versteckt sind, ist die Steckdose oder der Mehrfachstecker auch oft an fast unerreichbaren Plätzen untergebracht. Aber ein Ausschalten nach dem Benutzen lohnt sich: laut test.de spart ein durchschnittlicher Haushalt jährlich 98 Euro, wenn die Geräte regelmäßig ausgeschaltet, stand im Standby ruhen.
  • Heizungspumpen und Heizverhalten überprüfen. An unsere Heizungspumpen kommen wir durch das Mehrfamilienhaus leider nicht heran, wir müssen direkt an der Heizung schauen, dass nicht unnötig viel geheizt wird. Das heißt die Temperatur überdenken – reichen auch zwei Grad weniger und wir fühlen uns immer noch wohl? Einen ganzen Winter um zwei Grad weniger beheizen spart viel Geld. Wessen Heizungspumpe frei zugänglich ist, sollte diese einmal überprüfen, denn viele Heizungspumpen sind viel zu hoch eingestellt und verbrauchen so unnötig viel Energie zum Heizen.
  • Warmwasserspeicher und -pumpe überprüfen. Hier gilt ähnliches wie zur Heizungspumpe. Wer ständig warmes Wasser produziert und speichert, um im Falle des Gebrauchs direkt heißes Wasser zur Verfügung zu haben, verschenkt viel Energie. Die Lösung ist eine Zeitschaltuhr und/oder ein Runterregulieren auf warmes statt fast kochend heißes Wasser. Über dieses ärgert man sich im Zweifel nur, weil es die Hände verbrüht. Wer dauerhaft sparen möchte, tauscht seinen Warmwasserspeicher am besten durch einen Durchlauferhitzer aus. Da dauert es ein paar Sekunden länger, bis das Wasser warm wird. Es wird aber auch nur wirklich das Wasser erhitzt, das benötigt wird. Außerdem verbrauchen die Durchlauferhitzer wesentlich weniger Strom für die gleiche Leistung.
  • Intelligent Lüften. Größter Gegenspieler zum intelligenten Heizen ist das Lüften. Alle drei bis vier Stunden einmal Stoßlüften ist optimal für den Luftaustausch und verbraucht keine unnötige Energie. Wer nur auf Kipp und dafür ständig lüftet tauscht einerseits die Luft nie komplett aus, andererseits geht stetig Wärme verloren und es muss mehr geheizt werden.
  • Intelligent beleuchten. Alleine wer Energiesparlampen statt normale Glühbirnen benutzt spart im Durchschnitt 60 Euro im Jahr. Wer darauf achtet, dass nur die nötigen Lampen brennen, sogar nochmal das doppelt bis dreifache.

Eine riesige Liste von weiteren kleinen Tips für den Alltag habe ich übrigens auf test.de entdeckt und euch hier verlinkt.

Vorsicht vor Billigstromanbietern!

Als wir da zusammensaßen, war mein erster Vorschlag ein Anbieterwechsel. Überall im Fernsehen oder durch Pop-Ups im Internet wird ein Anbietervergleich vorgeschlagen, bei dem man über 50% einsparen kann. Aber was steckt hinter diesen Billiganbietern? Kann Strom gut oder schlecht sein?

Prinzipiell nein. Der effektive Strom, der aus der Leitung kommt, unterscheidet sich nicht. Sehr wohl aber seine Herkunft und vor allem das Unternehmen, welches dahinter steckt. Schon 2012 warnte die FAZ in einem Artikel vor billigen Stromanbietern. Denn die super günstigen Angebote gelten in der Regel nur, wenn ein Jahr im Voraus gezahlt wird. Und nicht selten kommt es vor, dass die dutzenden Anbieter, die aus dem Nichts kamen, auch wieder im Nichts verschwinden. Das muss nicht zwangsläufig etwas mit Betrug zu tun haben. Sie gehen insolvent und der private Haushalt steht bei einer Rückzahlung ganz hinten an, nach großen Gläubigern wie den Banken. Nicht selten bleiben die Kunden auf dem bereits gezahlten Beitrag sitzen oder finden sich in Gerichtsverfahren wieder. Auch der Billigstromanbieter Flexstrom, vor dem die FAZ in dem Artikel von 2012 warnte, meldete nach zwei Jahren Hochphase die Insolvenz an. Jegliche Jahresbeiträge der Endnutzer sind verloren.

Wer recherchiert, wird viele Beschwerden zu den Billigstromanbietern finden, die oft durch Probleme in der Belieferung, stundenlangen Warteschleifen im Telefon-Service und fehlender Kompetenz bei Mitarbeitern auffallen. Dabei ist eine zuverlässige Strombelieferung doch eigentlich nichts so schwer. Zumindest für die großen Konzerne, die auf jahrzehntelange Erfahrung zurück greifen können.

Gute Gründe für E.ON

Anzeige. Der folgende Abschnitt entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit E.ON.

Es lohnt sich also dreimal hinzuschauen, wenn es um die Auswahl des Stromanbieters geht. Jedem ist der deutsche Strom- und Gasanbieter E.ON ein Begriff. Das liegt daran, dass er national sechs Millionen Kunden hat und seit 17 Jahren den deutschen Markt mitregiert. E.ON steht für eine zuverlässige und erfahrene Grundversorgung. Der Konzern veröffentlicht quartalsweise seine Zahlen: Die Kunden wissen, wer hinter ihrem Vertrag steckt und können sich sicher sein, dass ihre Versorgung gewährleistet ist. Alle Preise sind transparent und langfristig stabil. Außerdem bezahlt der Kunde hier nicht in Vorkasse und kann je nach Tarif sogar zweiwöchentlich kündigen.

Im Zuge unserer Kooperationen habe ich mich das erste Mal damit beschäftigt, woher der Strom überhaupt kommt. Und habe mich sehr gefreut zu lesen, dass E.ON in den letzten drei Jahren eine radikale Energiewende vollzogen hat. Geschäftsteile zur fossilen oder nuklearen Energiegewinnung wurden verkauft und immer mehr durch Projekte für nachhaltige Lösungen und erneuerbare Energie ersetzt.

Fragt man die sechs Millionen Kunden, so loben diese vor allem die Zuverlässigkeit und den Service von E.ON. Dieser hat schon zahlreiche Auszeichnungen, wie den „Service König“ von FOCUS Money erhalten. Neben einem gut besetzten Call-Center ist E.ON auch über Facebook, Email oder einen Live-Chat an sechs Tagen die Woche erreichbar. Das Unternehmen unterstützt beim Umzug und stellt mobile Hilfsmittel wie den Smart.Check als App oder Mein E.ON zur Online-Verwaltung aller Verträge und Daten zur Verfügung.

Ihr braucht noch mehr gute Gründe für E.ON als Stromanbieter? Die könnt ihr auf deren Seite hier finden. Außerdem hat E.ON ganz genau aufgeschlüsselt, wie sich euer Strompreis zusammensetzt:

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