Wie und was wir essen – Familientisch mit den neuen Alete Entdeckermenüs

09.13.2017

Kaum etwas wird so eingehend diskutiert, geplant, durchdacht wie die Ernährung unserer Kinder. Auf der einen Seite ist das richtig und wichtig .. es prägt ihr gesamtes Leben und ihre Gesundheit. Vor allem in der heutigen Zeit, wo es oft einfacher ist an eine Pizza zu kommen als an einen Apfel. Auf der anderen Seite macht man sich damit schnell verrückt. Ich bin fest davon überzeugt, dass wenn man sich als Eltern gesund und ausgewogen ernährt und eine positive Einstellung zum (gemeinsamen) Essen hat, seinem Kind das auch ohne viel Planung oder Gedanken weitergeben kann. Bisher sieht es so aus als wäre uns das mit Malouchen gelungen; sie isst oder probiert zumindest alles, was auf dem Tisch steht und sucht sich dann die Zutaten aus, die sie mag.

 

Wie schaut ein normaler Tag bei uns aus?

Frühstück + Abendbrot

Mittlerweile ist Malou alt genug und sprachlich so weit, dass sie sich selbst aussucht, was es zum Frühstück und Abendessen gibt. Wir haben Kindermüsli, das sie wahlweise mit Milch oder Joghurt essen kann. Außerdem Brot mit Frischkäse, Obst oder Rohkost, am Wochenende frische Smoothies und Rührei.

Papa Mupfel kocht jeden Abend, das essen wir aber oft erst, wenn Malou im Bett ist. Sie isst dafür mittags warm.

Snacks

Nachdem wir eine Zeit lang immer Unmengen an Snacks, sprich Brezel, Babykekse, Quetschies dabei hatten, liefen wir Gefahr unsere Hauptmahlzeiten komplett damit auszuloten. Wer alle 30 Minuten ein paar Kekse isst, hat natürlich abends oder mittags keinen Hunger mehr. Außerdem ist es schlecht für die Zähne. Seitdem haben wir das Zwischendurch-Essen auf ein Minimum reduziert. Außer auf langen Autofahrten haben wir in der Regel nur einen Pfirsich, Gurken oder Trauben mit. Alles andere kann bis zu Hause warten.

Wenn wir etwas Süßes essen, sei es Schokolade oder Kuchen, dann darf Malou immer mitessen. Das führt oft dazu, dass wir einfach alle auf Ungesundes verzichten – der einfachste Weg es seinem Kind gar nicht erst anzugewöhnen. Wenn es bei uns doch mal etwas Ungesundes gibt, dann würde ich nie auf die Idee kommen es Malou aus Prinzip zu verweigern. Bisher wird das erstaunlich gut angenommen und selbst fragt sie daheim nie nach etwas Süßem, weil es einfach nicht in den Alltag integriert ist.

Mittagessen

Oft ist noch etwas von Papa Mupfels gestrigem Abendessen übrig, das machen wir uns dann warm. Ansonsten unternehmen Malouchen und ich einen kleinen Vormittagsausflug zum Supermarkt oder wir verbraten was der Kühlschrank so hergibt. Das sind meistens Nudeln oder Kartoffeln plus Gemüse, manchmal mit Fischstäbchen, in der Regel ohne Soße. Also ganz einfache Gerichte, schnell zubereitet und die einzelnen Zutaten nur nebeneinander angerichtet, nahrhaft und gesund.

Für den Notfall haben wir vorgekochte Gemüsesoße oder Gemüsemischungen in der Tiefkühltruhe. Außerdem hat Alete hat uns seine neuen Entdeckermenüs zugeschickt, die wir die letzten zwei Wochen mit frischen Zutaten gespickt und gegessen haben, perfekt wenn es einmal schnell gehen muss:

Die Alete Entdeckermenüs

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Als Alete mich fragte, ob wir die neuen Entdeckermenüs probieren wollen, habe ich mir ehrlich gesagt etwas anderes darunter vorgestellt – unpürierte Menüs. Ich unterschätzte, dass sie ab einem Jahr empfohlen wurden und zu diesem Zeitpunkt noch viele Kleinkinder Brei essen. Da Malou nie davon begeistert war, haben wir schon damals einen bunten Mischmasch aus Familientisch / Baby Led Weaning und Breiversuchen gelebt.

Statt unpürierten Mahlzeiten, wie gedacht, erhielten wir also zehn Gläser Brei – jeweils zwei mit fünf landestypischen internationalen Gerichten. Die sind übrigens nicht an gänzlich pürierter Form, sondern enthalten zum Beispiel kleine Gemüse oder Fischstücke. Und das bei meinem kleinen meist breiverweigernden Mini Mupfel. Ich sah sie schon, ohne einen Löffel zu probieren, den Teller wegschieben und „baaah, etelhaft“ sagen. Aber wie immer ist das Wie entscheidend. Ich holte alle fünf Sorten heraus, wir schauten uns die Zutaten gemeinsam an und Malou durfte wählen. Wir haben sie zusammen auf den Teller gegeben und erwärmt – und siehe da: 4 der 5 Sorten wurden nicht nur probiert sondern sogar für „mmmmh, hetter“ befunden. Schaut mal, was es für tolle Kreationen gibt:

Spanien: Paella mit Hühnchen

Sehr bestimmt wollte Malou am ersten Tag die Paella essen und hat diese in einem Rutsch aufgelöffelt. Auf die Frage, ob sie denn geschmeckt hat, kam ein kräftiges Nicken. Alle Zutaten (Erbsen, Paprika, Karotte und Hühnchen) stehen aber auch ganz oben auf ihrer Mag-Ich-Liste.

Kleinkind Brei Baby Led Weaning Rezepte Familientisch Mahlzeiten Alete Entdeckermenüs Erfahrung Test Paella Ungarn

Ungarn: Kartoffeln mit Gemüse und Gulasch

Nach ein paar Löffeln war hier Sense, Brei löffeln gehört wohl immer noch nicht zu den Lieblingsbeschäftigungen Malous. Ich habe dann ein Brötchen geholt und in kleinen Krümeln in das ungarische Menü gebröselt. Die haben wir dann rausgefischt und hatten im Handumdrehen auch dieses ganze Gläschen verdrückt. Mein absolutes Lieblingsgläschen, lecker!

Kleinkind Brei Baby Led Weaning Rezepte Familientisch Mahlzeiten Alete Entdeckermenüs Erfahrung Test Ungarn Gulasch

Italien: Nudeln mit Tomatensoße

Wie bei den meisten fertigen Nudeln mit Soße überwiegt hier ganz klar die Tomatensoße. Weil Malou beim Hereinschauen enttäuscht „Nudeln?“ fragte, haben wir kurzerhand noch selbst ein paar Fusilli in den Topf geschmissen und mit dem Ländermenü Italien vermischt. Das reichte tatsächlich für eine große Portion Nudeln mit Tomatensoße für mich und für Malou. Dazu Bratwürstchen und frisch geriebener Käse – buon appetito!

Kleinkind Brei Baby Led Weaning Rezepte Familientisch Mahlzeiten Alete Entdeckermenüs Erfahrung Test Nudeln

Frankreich: Ratatouille Couscous

Ob Malou keinen Hunger hatte oder es ihr wirklich nicht geschmeckt hat, das weiß man in dem Alter ja nie so genau. Ich fand dieses Gläschen nämlich eigentlich ganz lecker und die Idee von Couscous, Zucchini, Aubergine und Tomate in einem Babygläschen auch wirklich mal etwas anders. Und ich muss es wissen .. ich habe es nämlich alleine aufgegessen, nachdem Malou nach zwei Löffeln mit keiner Überredungskunst weiter essen wollte.

Norwegen: Gemüsepfanne und Lachs

Dafür hat Malou das Lachs-Gemüse-Gläschen nochmal komplett aufgelöffelt. Hier herrscht aber auch seit jeher große Fischliebe. Mein Fall ist Fisch aus dem Glas nicht so, aber es soll ja auch nicht mir, sondern dem kleinen Mini Mupfel oder euren Kleinen schmecken.

Unsere Erfahrung mit den Alete Entdeckermenüs

Wer künftig im dm vor den Entdeckermenüs steht ist im Gegensatz zu uns wohl auch an Brei interessiert. Dann bieten die neuen Kreationen von Alete eine tolle Alternative zu den immer gleichen Sorten in den Regalen. Während ich in Holland und Portugal überall Zucchini oder Aubergine, Reis und Nudeln in den Gläschen sah, findet man dies in deutschen Regalen kaum. Karotte/Kartoffel/Rind dominieren hier die Breiwelt. Daher ein großes großes Plus für die Rezepte, die sowohl Malou als auch uns Eltern geschmeckt haben. Für Kinder, die mit einem Jahr an der Schwelle zum Familientisch stehen, bietet es endlich Abwechslung, bevor es an den Familientisch mit scheinbar unendlicher Vielfalt übergeht.

Außerdem sind bis auf Grieß oder Stärke als Bindemittel wirklich nur natürliche Zutaten in den Gläschen – Gemüse, passende Kräuter, Öl. Das was drauf steht und nicht mehr, keine Aroma-Stoffe oder Zucker. Das hört sich selbstverständlich an, ist es aber noch lange nicht, wenn ihr mal einen Blick auf die Zutatenlisten manch anderer Brei-Gläser werft.

Falls iiiiirgendwann einmal Baby Nummer Zwei ansteht und mir den Breistart einfacher macht als Malouchen, habe ich die Ländermenüs auf jeden Fall im Hinterkopf. Ihr erhaltet sie übrigens ab sofort bei dm.

 

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